Alpha · Aktiv in Entwicklung

ZICSS Netz

Welches Netz hängt gerade an deinem Handy — und wie stark?

Werbefrei Null Tracker Ohne Google-Dienste GrapheneOS-tauglich

Installation in drei Schritten

  1. APK auf deinem Android-Gerät herunterladen (Button oben).
  2. Datei in der Benachrichtigungsleiste antippen → „Installieren".
  3. Bei der ersten Installation fragt Android nach der Erlaubnis „Apps aus dieser Quelle installieren". Das musst du einmal erlauben — danach merkt Android es.

Direkt aufs Handy

QR-Code, der auf zicss.de/apps/netz/ führt

QR scannen → Seite öffnen → APK laden. Praktisch, wenn du gerade am Rechner liest und die App aufs Telefon willst.

Ohne Scanner geht es genauso über die Adresse: zicss.de/apps/netz/

Was die App zeigt (Alpha)

Verbindung

Betreiber, Netz-Kennung (PLMN), Netztyp der Datenverbindung und die Funktechnik der verbundenen Zelle — GSM, UMTS, LTE oder 5G NR.

Empfangshilfe in Worten

Die Signalstärke in dBm wird eingeordnet — von „sehr gut" bis „kein Empfang" — mit konkretem Rat, was bei schwachem Signal hilft. Nicht nur Zahlen, sondern was sie bedeuten.

Masten in der Umgebung

Liste der Nachbarzellen mit Signalstärke im Vergleich zur verbundenen Zelle — plus Richtung und Entfernung, wo die Zelle eine vollständige Kennung sendet.

Band-Einordnung

Frequenzband der Zelle (meldet die Plattform ab Android 11) mit Einordnung: Reichweiten-Band, das weit trägt, oder Kapazitäts-Band mit Tempo — plus die Messwerte, die das Modem hergibt, etwa RSRQ oder SINR.

Speed-Check

Manueller Test: Ping plus 10-MB-Download gegen zicss.de, Ergebnis in Worten eingeordnet. Kein Drittanbieter, keine Werbung — und ein ehrlicher Hinweis, wenn gerade WLAN statt Mobilfunk misst.

Technik-Details, eingeklappt

TAC beziehungsweise LAC, Cell-ID, Physical Cell ID und ARFCN stehen in einer einklappbaren Detail-Sektion — je Funktechnik korrekt beschriftet, aber nicht mehr im Weg.

Ehrliche Leerwerte

Was Gerät oder Modem nicht liefern, zeigt die App als „—" statt als erfundenen Wert — samt Hinweis, warum ein Wert fehlen kann.

Alles auf dem Gerät

Die Werte kommen direkt vom Modem über Android-Bordmittel. Kein Account, keine Cloud, keine Analyse-Bibliothek — null Tracker per Konstruktion. Updates lädt die App nur auf Knopfdruck, mit Fortschrittsanzeige und Prüfsummen-Check.

Wofür das gut ist

Draußen, abseits der Stadt: Ein Balken weniger, und die Frage ist immer dieselbe — liegt es am Standort, am Netz oder am Gerät? ZICSS Netz macht sichtbar, woran du tatsächlich hängst: welche Technik, welches Band, wie viele dBm. Wer schon einmal auf einem Hang das Telefon herumgetragen hat, bis eine SMS rausging, kennt den Anwendungsfall.

Peilung zum Sendemast

Richtung, Entfernung und Himmelsrichtung zum Mast der verbundenen Zelle — Pfeil, Distanz und Genauigkeitshinweis. Grundlage ist die Funkzellen-Datenbank des Landes, in dem du gerade funkst: Die App erkennt das Land automatisch am Netz, deckt 50 europäische Länder ab und lädt die passende Datenbank auf Knopfdruck (Deutschland rund 3 MB). Datenquelle: OpenCellID, Lizenz CC-BY-SA 4.0; die von ZICSS aufbereiteten Länder-Datenbanken stehen ebenfalls unter CC-BY-SA 4.0. Danach arbeitet die Peilung offline — auch im Urlaub.

Entfernung ohne Datenbank-Treffer

Steht der Mast nicht in der Datenbank, misst die App die Entfernung ersatzweise aus der Funklaufzeit (Timing Advance) — bei LTE in Stufen von rund 78 m, bei GSM gröber. Ganz ohne Datenbank; eine Richtung lässt sich daraus allerdings nicht ableiten.

Welche Berechtigungen — und warum

Häufige Fragen

Warum braucht die App die Standort-Berechtigung?

Weil Android es so verlangt. Ab Android 10 gibt das System die Liste der Funkzellen nur heraus, wenn die Standort-Freigabe erteilt ist — ohne sie kommt eine leere Liste zurück. Die App ruft selbst keine GPS-Position ab und speichert keine Position. Die Berechtigung ist reines Gate für die Zellen-Information.

Zeigt die App die Richtung zum Sendemast?

Ja. Die App zeigt einen Richtungspfeil, die Entfernung und die Himmelsrichtung zum Mast der verbundenen Zelle. Dafür wird einmalig die Funkzellen-Datenbank des Landes geladen, in dem du gerade funkst — die App erkennt das Land automatisch am Netz und deckt 50 europäische Länder ab (Deutschland rund 3 MB), auf ausdrücklichen Knopfdruck. Datenquelle ist OpenCellID unter CC-BY-SA 4.0. Danach läuft die Peilung offline. Nicht jeder Mast ist darin erfasst; ist die Zelle unbekannt, misst die App die Entfernung ersatzweise aus der Funklaufzeit (LTE/GSM) — ohne Richtung.

Braucht die App Internet?

Für die Anzeige der Funkzelle nicht — die Werte kommen vom Modem des Geräts. Netzverbindung entsteht nur auf Knopfdruck: beim Update-Check gegen zicss.de/apps/netz/latest.json, beim einmaligen Laden der Sendemast-Datenbank von zicss.de und beim manuellen Speed-Check (Testdatei von zicss.de). Kein automatischer Hintergrund-Check, keine Telemetrie, und weder Position noch Zellen-Kennung werden irgendwohin gesendet.

Funktioniert die App ohne Google-Dienste?

Ja. Die App nutzt ausschließlich Android-Bordmittel (TelephonyManager) und keine Play Services. Sie läuft auf GrapheneOS, LineageOS und CalyxOS genauso wie auf Stock-Android.

Warum Alpha — was heißt das?

Live-Anzeige der verbundenen Zelle, Peilung zum Sendemast, Nachbarzellen-Liste und Speed-Check laufen. „Alpha" heißt: Beschriftungen und Feinschliff ändern sich noch, und die App wird von einem kleinen Nutzerkreis im Alltag getestet. Stand 06.08.2026.

Welche Android-Version brauche ich?

Android 8.0 (SDK 26) oder höher. Wie viele Details sichtbar sind, hängt von Android-Version und Modem ab: das Frequenzband meldet die Plattform erst ab Android 11, und einzelne Messwerte liefert nicht jedes Gerät.

Ist das Open Source?

Der Quellcode ist aktuell privat (Entwicklungs-Phase). Die verwendeten Libraries sind Open Source (Apache 2.0 / MIT) und vollständig im Rechtliches-Screen der App aufgelistet.